Wiederaufbau macht Fortschritte


Nach dem schrecklichen Erdbeben im Februar 2008 hat nun der Wiederaufbau in Ruanda begonnen. Hiervon konnte Agnes Mmujawamariya berichten, welche schon im Sommer letzten Jahres mit einer Reisegruppe aus St. Martin unserer Partnergemeinden in Shangi und Muyange besuchte. Agnes Mmujawamariya ist Studentin an der Universität Kaiserslautern und war zuletzt im Dezember bei ihre Familie in Ruanda. Sie berichtet, dass in Shangi das Pfarrheim wieder hergerichtet ist und die Fundamente der völlig zerstörten Grundschule neu aufgebaut wurden. Ebenso wurde mit dem Wiederaufbau des zerstörten Schwesternhauses begonnen.

Und es gibt weitere erfreuliche Nachrichten, so meldete sich zur Weihnachtszeit ein Sponsor, welcher den Bau der geplanten Solaranlage in Shangi fördern möchte. Außerdem möchte ein Ehepaar aus Kaiserslautern die Anschaffung der dringend benötigten Mühle für unsere Partnergemeinde unterstützen. Alle Projekte, wie z. B. auch die Neuerrichtung des Gemeindesaals, sind auf dem Weg der Planung und Umsetzung.

Der Eine-Welt-Verkauf unserer Pfarrgemeinde, das sog. „Lädchen“, möchte das „Seifenprojekt“ ermöglichen. Eine Gruppe ehemaliger Schüler aus Shangi hat sich zusammen getan und möchte Seife herstellen. Der Erlös aus dem Verkauf der Seife soll in einen Schülerfond fließen, welcher bereits den heute Erwachsenen eine Schulausbildung ermöglicht hatte. Das „Lädchen“ wird mit Verkaufsaktionen die Gruppe der ehemaligen Schülerinnen und Schüler in ihrem Vorhaben unterstützen.

Eine ganz andere, erfreuliche Nachricht erreichte uns Anfang Januar, Charles Kabayire berichtet von der Geburt seiner Tochter Baraka Chakachaka, dem dritten Kind unseres Übersetzers in Kigali – Mutter und Kind sind wohlauf. Noch ohne Nachwuchs sind Jean Nsengumuremyi und seine Ehefrau, welche am 27. Dezember 2008 in Muyange geheiratet haben. Die Eheleute sind Lehrer in unserer Partnergemeinde in Muyange. Wir wünschen unseren Freunden aus Shangi und Muyange alles erdenklich Gute, verbunden mit den besten Wünschen.

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