Ruanda: Corona-Info

Ruanda beabsichtigt seinen Flughafen zum 4. August trotzt steigender Infektionszahlen wieder für den internationalen Flugverkehr zu öffnen. Eine Einreise ist dann unter Auflagen möglich.
 
Die ruandische Regierung setzt verstärkt auf eine lokale Eingrenzung der Pandemie und verhängt strikt lokale Lockdowns. Die Distrikte Rubavu und Rusizi an der kongolesischen Grenze sind gesperrt. Der Distrikt Nyamasheke kann nur teilweise angefahren werden. Die Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr bleibt weiterhin bestehen.

Gottesdienste sollen unter Auflagen wieder möglich sein. Das Partnerschaftsbüro in Kigali ist wieder vollumfänglich arbeitsfähig.

Alle Infos über die Lage in Ruanda anlässlich der Corona-Pandemie haben das Ruanda-Referat der Landesregierung Rheinland-Pfalz und der Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda zusammengetragen. Das Update vom 17. Juli 2020 lesen Sie hier!

Corona und Hunger

Unsere Partnergemeinden Shangi und Muyange in Ruanda haben aktuell nicht nur mit dem Coronavirus zu kämpfen: Hinzukommen Regenfälle, die in zahlreichen Regionen Ruandas für Überschwemmungen und damit für Ernteausfälle sorgen. Auch die Menschen in unseren Partnergemeinden sind betroffen.

Die Pfarrei Heiliger Martin hat jetzt eine Soforthilfe nach Ruanda überwiesen. Ohne Ihre Spende wäre dies nicht möglich gewesen – herzlichen Dank dafür, auch im Namen der 90 in Not geratenen Familien, denen jetzt schnell und unkompliziert geholfen werden konnte.

Weitere Infos finden Sie hier → 

Corona-Hilfsfonds für Ruanda

Das Coronavirus breitet sich auf dem afrikanischen Kontinent immer weiter aus. Auch unser Partnerland Ruanda ist hiervon betroffen. Viele unserer Partner haben sich bereits an den Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz / Ruanda e. V. gewandt. Der Verein, in dem auch wir als Partnerschaftsverein St. Martin Kaiserslautern e. V. Mitglied ist, möchte unsere ruandischen Partner in dieser schwierigen Situation unterstützen.

In einem Schreiben informieren Roger Lewentz und Dr. Richard Auernheimer über das geplante Hilfsprogramm. Lassen Sie uns gemeinsam unseren Partnern in Ruanda zur Seite stehen.

Visit Rwanda soon…

Auch Ruanda kämpft gegen das Coronavirus. Seit dem 21. März gilt eine vollständige Ausgangssperre. Mittlerweile hat Ruanda um die 105 Infizierte (Stand: 07. April 2020). Bislang gibt es keine Todesfälle zu beklagen. In Ruanda werden viele Corona-Tests durchgeführt. Wie die Lage in Ruanda ist, haben die Teams vom Ruanda-Referat und vom Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz / Ruanda in einem Rundbrief an alle Ruanda-Engagierte zusammengetragen. 

Grüße aus Uruguay

Pfarrer Nelson Gonzalez (Uruguay)
PFARRER NELSON GONZALEZ (URUGUAY) segnete am Palmsonntag jedes Haus in seiner Gemeinde.

Auch in Uruguay hat das Coronavirus den Lebensalltag der Menschen verändert. Pfarrer Nelson Gonzalez ließ es sich jedoch nicht nehmen, den Menschen seiner Gemeinde nahe zu sein. Dafür ließ er sich etwas Besonderes einfallen: Am Palmsonntag fuhr er mit dem Auto von Haus zu Haus und segnete jedes Anwesen und dessen Bewohner. 

Heute (Palmsonntag) haben wir mit Hilfe der Schwestern ALLE HÄUSER VON RODRÍGUEZ gesegnet.
Wir lassen kein Haus ohne Segen. Einige morgens und andere nachmittags. Wir arbeiten mehr als der Esel, der Jesus gebracht hat.
Wie ein alter Priester sagte:
„Müde wie ein Esel, aber treu wie ein Hund“
Möge der Herr uns Ausdauer, Freude und viel Hoffnung gewähren.

Es war ein Geschenk Gottes für die Schwestern und für mich, jeder Familie nahe sein zu können.

Pfarrer Nelson Gonzalez (Uruguay)