Danke – Sternsinger sammeln für Ruanda und Uruguay

Auch in diesem Jahr waren in der Gemeinde St. Martin wieder kleine und große Könige unterwegs, um den Segen Gottes für das Jahr 2020 zu bringen. In neun Gruppen mit unterschiedlicher Besetzung sammelten wir für unsere Partnergemeinden in Ruanda und Uruguay 10.917,81 Euro Spenden.

Foto: Privat

Gestartet sind wir bereits am 2. Januar und einige sind auch an mehreren Tagen unterwegs gewesen – leider darunter auch Regentage. Aber glücklicherweise hatten wir dieses Mal keinen Schnee.

Viele Menschen, die wir besuchten, freuen sich jedes Jahr und erwarten die Sternsinger schon ganz gespannt. Besonders eine Dame, die wir erst beim dritten Versuch erreicht haben, war total überwältigt und hatte Tränen in den Augen. Das ist auch für die Kinder eine neue Erfahrung.

Bereits im Dezember trafen wir uns, um neue Lieder zu lernen und die alten aufzufrischen. In diesem Jahr ist der Libanon das Beispielland des Kindermissionswerks und hier werden Projekte unterstützt, die vermitteln, wie ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, Kultur und Religion gelingen kann. Deshalb haben wir ein neues Lied zum Thema Frieden gelernt.

Am Samstag gab es im Edith-Stein-Haus wie immer ein leckeres Mittagessen mit Kartoffelsuppe und Dampfnudeln, das von fleißigen Frauen aus der Pfarrei gereicht wurde. Vielen Dank dafür – wir konnten uns etwas aufwärmen und ausruhen.

Im Gottesdienst am Sonntag durften alle Sternsinger in ihren königlichen Gewändern mit den Messdienern und dem Pfarrer in die Kirche einziehen.

Am 6. Januar besuchten wir in der Innenstadt mit einer großen Gruppe unsere Kita, einige Banken und andere Institutionen, wo wir immer sehr freundlich empfangen wurden. Einen kleinen Imbiss gab es wie jedes Jahr in der Kreissparkasse. Danach konnten wir auch noch den Polizeipräsidenten mit vielen Mitarbeitern im Polizeipräsidium besuchen. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis und eine Wertschätzung für die Kinder, wenn so viele Polizisten uns erwarten und auch großzügig spenden.

Allen Spendern sprechen wir Sternsinger unseren Dank aus und hoffen, dass uns auch im nächsten Jahr bei der Sternsingeraktion 2021 wieder viele Türen und Herzen geöffnet werden, damit die weltweit größte Spendensammlung von Kindern für Kinder weitergehen kann und viele sinnvolle Projekte in armen Ländern realisiert werden können. (Eva-Maria Schwehm |erf)

Ruandakaffee jetzt bio-zertifiziert

Die Kooperative Kopakama ist nun bio-zertifiziert! Sie liegt in der Region unserer Partnergemeinden in Ruanda. Von der Kooperative beziehen wir über EL PUENTE unseren Ruandakaffee.

Als Importorganisation unter Ausschaltung des profitorientierten Zwischenhandels fördert EL PUENTE Kleinbetriebe und Genossenschaften in Entwicklungsländern durch die Vorfinanzierung ihrer Lieferung. Die Organisation setzt sich für einen gerechteren Welthandel und eine selbstbestimmende Entwicklung in den Partnerländern ein. Unserer Partner erhalten über EL PUENTE garantierte Preise und langfristige Handelsperspektiven.

Bei einem Besuch in Ruanda hat EL PUENTE das Projekt „Bio-Kaffee“ mit angestoßen. Wir hoffen nun, im nächsten Jahr den ersten Bio-Kaffee aus Ruanda in Empfang nehmen zu können. Der EL PUENTE Entwicklungsfonds hat die Umstellung auf Bio-Anbau durch Zuschüsse gefördert und der Kooperative für die anfallenden Kosten einen zinsfreien Kredit zur Verfügung gestellt.

Die Kaffeebohnen sind von höchster Qualität. Sie werden durch unseren Partner „KFE Kaffee“ in Landau/Pfalz nach einem Bioverfahren schonend geröstet. So werden Säuren abgebaut und der Kaffee wird sehr aromatisch und bekömmlich.

Partnerschaftsverein: Jahresbericht

Herzlichen Dank an Sie alle, die uns seit Jahren schon so tatkräftig unterstützen. Nur durch die Unterstützung vieler können wir etwas bewegen. Nur durch die Unterstützung vieler ist der Partnerschaftsverein St. Martin Kaiserslautern e. V.  „handlungsfähig“. Nur gemeinsam können wir mithelfen am Bau der Einen Welt.

Herzliche Grüße,
Dorothea Fuchs (Vorsitzende)

Faire Woche

Gleiche Chancen durch fairen Handel. Der Arbeitskreis Umwelt der Gemeinde St. Martin lädt nach dem Gemeindegottesdienst am 22. September, von 12 Uhr bis 13 Uhr, zum „Kirchen-Cafe“ ein und informiert über die Faire Woche. Gleichzeitig bietet unsere Eine-Welt-Initiative „Das Lädchen“ fair gehandelte Artikel und Ruandakaffe zum Verkauf an.

Seit mehr als 15 Jahren lädt die Faire Woche → jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich über 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Ein besonderer Höhepunkt: Im Aktionszeitraum reisen internationale Vertreter*innen von Handelspartnern durch ganz Deutschland und berichten von ihren Erfahrungen mit dem Fairen Handel. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband – die Organisation der Aktionen vor Ort übernehmen Weltläden, lokale Aktionsgruppen, Schulen oder auch Privatpersonen. 2019 findet die Faire Woche vom 13. bis 27. September zum Schwerpunktthema „Geschlechtergerechtigkeit“ statt.

Der Arbeitskreis Umwelt der Gemeinde St. Martin lädt nach dem Gemeindegottesdienst am 22. September, von 12 Uhr bis 13 Uhr, zum „Kirchen-Cafe“ ein und informiert über die Faire Woche. Gleichzeitig bietet unsere Eine-Welt-Initiative „Das Lädchen“ fair gehandelte Artikel und Ruandakaffe zum Verkauf an.

Turi inshuti – Wir sind Freunde

Unser Schülerfond unterstützt Schülerinnen und Schüler in unseren Partnergemeinden Shangi und Muyange (Ruanda).

Seit mehr als 35 Jahren hat die Gemeinde St. Martin Kaiserslautern eine Partnerschaft mit der Pfarrei Shangi in Ruanda. Das wollen wir am Sonntag, 1. September 2019, mit einem Festgottesdienst um 11 Uhr in der Martinskirche und anlässlich unseres Kirchweihfestes, der Martinskerwe, feiern.

Graswurzelpartnerschaft

Durch die Partnerschaft sind kleine Inseln der Hoffnung entstanden, die als Lichtblicke ausstrahlen. Die finanziellen Hilfen aus St. Martin kommen den Menschen unmittelbar zu Gute. Alle Projekte und Initiativen, die von der Gemeinde St. Martin gefördert wurden, werden durch örtliche Gremien eigenverantwortlich geleitet und vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt und mitgetragen. Das Geld wird sinnvoll und dem Verwendungszweck entsprechend eingesetzt. In den vergangenen Jahren ist vieles entstanden und gewachsen. Die aus dieser Zusammenarbeit entstandene “Graswurzelpartnerschaft” ist zu einem gut funktionierenden Netzwerk geworden. Darauf können wir stolz sein.

Partnerschaft und Freundschaft

Die Grundlage der Partnerschaft war von Anfang an Vertrauen und Verantwortlichkeit. Wir haben unseren Partnern vertraut und sind durch die Wahrnehmung ihrer Verantwortlichkeit bestärkt worden. Das Wichtigste aber ist, dass die Christen in Shangi erfahren haben, dass sie nicht alleine sind, dass es Menschen gibt, die an sie denken, die sich mit ihnen freuen und die mit ihnen leiden, gerade auch während und nach den Ereignissen des Genozids von 1994. Diese Solidarität und dieses Mitleiden haben uns gegenseitig bereichert. Dadurch hat sich die Partnerschaft zu einer Freundschaft entwickelt und vertieft. Gerade diese Freundschaft ist es, die von den Christen in Shangi und Muyange dankbar als Geschenk begriffen und als Hoffnungszeichen für ihr Leben empfunden wird. Wir sind nicht allein, denn “Turi inshuti – Wir sind Freunde”.

Shangi und Muyange – unsere Partnergemeinden

Die Pfarrei Shangi wurde 1940 gegründet, zu ihr gehören vier Zentralen mit insgesamt 18.471 Katholiken in 142 Basisgemeinschaften. Muyange war lange Zeit eine Zentrale der Pfarrei Shangi und ist nun seit 2001 selbstständige Pfarrei mit vier Zentralen. Unsere verantwortlichen Partner bilden ein Partnerschaftskomitee aus 16 Mitgliedern, davon sieben Frauen.

Da Shangi und Muyange im Südwesten Ruandas liegen, im Grenzgebiet zum Kongo, ist es von extremer Armut und politischer Instabilität gezeichnet. Das macht unsere Hilfen so lebensnotwendig.

Geben und Nehmen

Uns ist die Unterstützung von dynamischen Prozessen wichtig, wie zum Beispiel das Bilden von Witwengruppen, Eltern- und Schülergruppen, Aidshilfegruppen, Waisenkindergruppen, das Ziegenprojekt und eine Nähstube. “Geben und Nehmen” ist unser Motto. Ideen und Initiativen auf jeder Seite entwickeln, Probleme anpacken und kreativ werden. Der Austausch gestaltet unserer Partnerschaft lebendig. Zu dem Austausch gehören auch Begegnungen und Besuche. Dadurch ist die Partnerschaft auch für uns zu einer großen Bereicherung geworden.

Ein Schwerpunkt unserer Partnerschaft ist die Bildungsförderung, denn Schulbildung möglichst für alle ist wichtig, “ohne Bildung keine Entwicklung“.

Wir freuen uns über unsere Gäste

Eine kleine Delegation aus unserer Partnergemeinde in Ruanda wird uns von Freitag, 30.08.2019, Ankunft 10:05 Uhr in Frankfurt, bis Freitag, 06.09.2019, Abflug 07:25 Uhr ab Frankfurt, besuchen. Das Programm während des Aufenthaltes unserer Gäste aus Ruanda finden Sie etwas weiter unter als pdf-Datei zum Herunterladen. 

Über Unterstützung zur Finanzierung der Begegnung sind wir sehr dankbar.

Spendenkonto:
Partnerschaftsverein St. Martin Kaiserslautern e.V.
Kreissparkasse Kaiserslautern
IBAN: DE28 5405 0220 0000 0292 07
Stichwort: Begegnungsfonds



Erfahrungsbericht zu einer Famulatur im Mibilizi District Hospital, Ruanda

von Jonas Wittschier und Clemens Löffler

August 2018, Sonntagmorgen. Wir fahren durch Kaiserslautern Erfenbach in Rheinland-Pfalz und treffen Dorothea Fuchs, die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins St. Martin Kaiserslautern e.V. In Zusammenarbeit mit Partnergemeinden in Uruguay und Ruanda unterstützt er soziale Projekte und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklungshilfe. Dorothea Fuchs berichtete über ihre Erfahrungen in Ruanda, zeigte Bilder, weckte Interesse, ja fast schon Begeisterung für eine Reise ins Herz von Afrika. So saßen wir also, ein halbes Jahr und eine Hand voll Impfungen später, im Flugzeug nach Kigali und reisten in ein Land, dessen Flair uns überwältigt hat… weiterlesen (.pdf) →

Kaffeepause

Wir laden dich ein, fair gehandelten Kaffee aus Ruanda zu genießen…
Kaffee aus dem Land der tausend Hügel.

Ruandakaffee (Logo)

Coffee Stop!
– eine Kaffeepause zum Abschalten.

Zur „Coffee Stop-Aktion“ rufen MISEREOR und der Partnerschaftsverein St. Martin Kaiserslautern e. V. auf und du kannst mitmachen! Die Idee ist ganz einfach: Es wird fair gehandelter Kaffee gekocht und gegen eine freiwillige Spende an Freunde, Familie, Nachbarn und Passanten ausgeschenkt. Die Aktion kann an verschiedenen Orten stattfinden: zu Hause, in Fußgängerzonen, bei der Arbeit, in Schulen oder in Vereinen.

Die Spenden kannst du MISEROR oder dem Partnerschaftsverein St. Martin Kaiserslautern e. V. zugutekommen lassen.

Mit dieser Aktion unterstützen Kaffeetrinker Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika und bekommen dafür eine heiße Tasse Kaffee. So fördern sie unsere Projekte und die Hilfe zur Selbsthilfe.

» alle Infos zum Mitmachen!