Rwanda – Spur der Freude (2)

Der Abend mit Abbé Evariste Nambaje aus Cyangugu und Jutta Becker aus Graz zeigte uns, wie wichtig Hilfe und ein Miteinander mit den Schwestern und Brüdern in Ruanda ist. Neben den vorgestellten Projekten, wie z. B. das Ziegenprojekt und das Hüttenprojekt, welche alle zum Ziel haben, soziale Bindungen aufrecht zu erhalten oder neue zu schaffen, haben die Referenten in ihrem Vortrag auch ein Hauptaugenmerk auf die Kinder Ruandas gelegt. „Kinder sind unsere Zukunft!“, so Abbé Evariste, der auch aufzeigte, welche Stellung die Kirche mit ihren Mitarbeitern, Priestern und Schwestern, in Ruanda hat. Sie haben eine wichtige Funktion im sozialen Gefüge Ruandas, insbesondere durch ihr Engagement, ihre Offenheit und ihre tatkräftige Unterstützung vieler Menschen. Die Kirche ist in zahlreichen Regionen der zentrale Ort, um den sich alles dreht. „Die Gottesdienste sind lebendig, es wird getanzt und gesungen! Man spürt, man ist nicht alleine und es macht Freude!“ so Jutta Becker. Wer das erlebt hat weiß, warum es wichtig ist Kirchengebäude und Versammlungsräume als Treffpunkte so schnell wie möglich wieder aufzubauen.

Hoffnung und Zuversicht dürfen wir bei unserem Engagement nicht verlieren, da wir nicht „nur Geld“ spenden und dies unseren Freunden schicken – unsere Hilfe hat Namen!

Bericht von Klaus Schneider

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.