Allen Freunden in Shangi und Muyange, in Kaiserslautern und allen die unsere Partnerschaft unterstützen, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.


Im Juni 2013 werden es 30 Jahre sein, seitdem die Gemeinde St. Martin Kaiserslautern eine Partnerschaft mit der Pfarrei Shangi in Ruanda pflegt.
Die Grundlage unserer Partnerschaft war von Anfang an Vertrauen und Verantwortung. Wir haben unseren Partnern vertraut und sind durch die Wahrnehmung ihrer Verantwortung bestärkt worden. Das Wichtigste aber ist, dass die Christen in Shangi und Muyange erfahren haben, dass sie nicht alleine sind, dass es Menschen gibt, die an sie denken, die sich mit ihnen freuen und die mit ihnen leiden. Diese Solidarität hat uns gegenseitig bereichert.
Wir sind nicht allein, denn “Turi incuti – Wir sind Freunde”.
Jahresbericht 2011/2012 (.pdf) →
Sie wollen dabei sein?
Der Partnerschaftsverein St. Martin Kaiserslautern e. V. bietet ihnen zahlreiche Möglichkeiten dazu…
Partnerschaftsverein St. Martin Kaiserslautern e. V.
Spittelstraße 4, 67655 Kaiserslautern
Natürlich freuen wir uns über jede Spende:
Kreissparkasse Kaiserslautern; BLZ 540 502 20 – Konto 29 207
Viele Produkte aus Fairem Handel eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk – vom Schoko-Nikolaus oder Adventskalender über Textilien und Kleider bis hin zum romantischen Abendessen: auf der Seite von Fairtrade Deutschland → wirst Du bestimmt etwas Schönes finden!
– den fairen Kaffee aus Ruanda findest Du hier bei uns, im Katholischen Pfarramt St. Martin, Spittelstraße 4, 67657 Kaiserslautern, Tel.: 0631-93183 – jetzt gleich als Weihnachtsgeschenk reservieren!

Agnes Mujawamariya kehrt nach sieben Jahren in ihre Heimat zurück. Die 29-jährige Studentin stammt aus Shangi in Ruanda, der Partnergemeinde der Pfarrei St. Martin in Kaiserslautern.
Sie studierte in der ruandischen Hauptstadt Kigali Elektro- und Kommunikationstechnik als sie auf die Partnerschaft zwischen der TU Kaiserslautern und der Universität Kigali aufmerksam wurde. Als eine der Studienbesten wurde sie schließlich ausgewählt, ihr Studium in Deutschland fortsetzen zu können. Im Jahr 2005 fing Agnes Mujawamariya schließlich mit 15 weiteren Kommilitonen aus ihrer Heimat an der TU Kaiserslautern an. Sie setzte ihr Studium, das von der ruandischen Regierung finanziert wurde, erfolgreich fort. Bis dahin habe Agnes Mujawamariya nicht gedacht, dass sie einmal in Kaiserslautern, in der Stadt ihrer Partnergemeinde, leben und studieren werde.
Die Pfarrei St. Martin kannte sie schon aus ihrer Heimatpfarrei, seit 1983 sind die Pfarrgemeinden Shangi und Muyange mit der Gemeinde St. Martin in Kaiserslautern partnerschaftlich verbunden. Anlässlich des Weltjugendtag 2005 knüpfte Agnes Mujawamariya dann erste Kontakte zu ihrer Partnergemeinde in Kaiserslautern, sie begleitete die ruandische Jugenddelegation, welche zu Besuch in St. Martin war, und lernte den damaligen Pfarrer Norbert Kaiser, Gisela Rick, Dorothea Fuchs und viele andere Gemeindemitglieder kennen. Heute blicke sie auf gute Freundschaften in St. Martin und Kaiserslautern zurück. Mit der Pfarrei St. Martin war sie zweimal als Dolmetscherin nach Ruanda geflogen, zuletzt im vergangenen Jahr mit Pfarrer Andreas Keller. Sie hatte in Kaiserslautern die deutsche Sprache gelernt, München, Berlin, Frankreich sowie Belgien besucht und war gerne in Mannheim ausgegangen. In der Kirchengemeinde St. Martin engagierte sie sich im Pfarrgemeinderat und im AK Weltkirche, sie half bei der Organisation der Martinskerwen und des Solilaufs. An der TU Kaiserslautern war sie in der ruandischen Studentenvereinigung engagiert. In der Gemeinschaft unterstützt man sich gegenseitig und hält enge Kontakte in die Pfarrei St. Martin, wo eine ruandische Trommelgruppe nun ihren Proberaum hat und aus den Festgottesdiensten in der Martinskirche nicht mehr wegzudenken ist.
Agnes Mujawamariya wird Ende des Monats nun zu ihrem Mann Emmanuel Hategekimana nach Ruanda zurückkehren. Die beiden hatten sich während ihrer Studienzeit in Kigali kennengelernt und verliebt, im Dezember 2011 schließlich in Ruanda geheiratet. Agnes Mujawamariya wird sich nach ihrer Rückkehr ersteinmal nach Arbeit umschauen. Sie schätzt ihre Chancen bei einem der drei großen Telekommunikationsunternehmen in Ruanda eine Anstellung zu finden recht gut ein, Fachkräfte werden in Ruanda gesucht. Sie möchte mit ihrem Mann in Kigali leben und wird ihre Eltern und ihre neun Geschwister im ca. 320 km entfernten Shangi regelmäßig besuchen. Eine ihrer Schwestern besucht noch die Primarschule in Bushenge auf welche Agnes Mujawamariya auch einmal ging und die von der Pfarrei St. Martin unterstützt wird. Sie habe ein gutes Gefühl nach Ruanda zurückzugehen und freue sich auch schon auf das nächste Jahr, wenn eine Delegation aus Kaiserslautern zum 30. Partnerschaftsjubiläum ihre Heimatpfarrei in Shangi besuchen wird. Den Kontakt zu ihren Freunden in Kaiserslautern möchte sie halten, das Internet macht es möglich.
Fairer Kaffee und Ökostrom: Katholische Jugendverbände fordern mehr Anstrengungen für Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung.
Kirchliche Institutionen, Organisationen und Einrichtungen auf allen Ebenen sollen ihre Einkaufpraxis an ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten. Das fordert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bei seinem in Bonn tagenden Hauptausschuss. Ob fair gehandelter Kaffee in Pfarrgemeinden oder Ökostrom in Tagungshäusern: Nicht Sparsamkeit sondern Gerechtigkeit solle im Vordergrund kirchlicher Einkaufspraxis stehen… weiterlesen →
“De l’argent et de l’or, je n’en ai pas, mais ce que j’ai je le donne: au nom de Jésus Christ le Nazaréen, marche!” Ac 3,6.
Chers amis de Saint Martin,
la fête de Saint Martin de Tours approche. Nous sommes en train de nous y préparer avec avec les associations. Comme le dit la Parole de Dieu ci-haut cité, ce qui nous unit, ce ne sont pas les aides, ce n’est pas avant tout l’argent ou les projets mais essentiellement l’amitié que nous avons dans le Christ Jésus. En son nom, nous sommes uns et nous sommes toujours ensemble malgré les distances géographigraphiques. Nous avons déja commencé à nous préparer à l’anniversaire des 30 ans de notre profonde amitié. C’est un événement très heureux pour nous dans cette année que le Saint Père a dédiée à la foi.
Paix et joie dans le Christ Jésus.
Abbé Alexis, Curé
Mlle Marie Rose, Secrétaire


Im Juni 2013 werden es 30 Jahre sein, seitdem die Gemeinde St. Martin Kaiserslautern eine Partnerschaft mit der Pfarrei Shangi pflegt. Sie liegt im Südwesten Ruandas, im Grenzgebiet zum Kongo, gezeichnet von extremer Armut und politischer Instabilität. Das macht unsere Hilfen so lebensnotwendig.
Die Unterstützung von dynamischen Prozessen ist uns ganz wichtig, „Hilfe zur Selbsthilfe“, wie zum Beispiel das Bilden von Gruppen für Witwen, Waisenkinder, Aidshilfe, Eltern und Schüler, das Ziegenprojekt und das Partnerschaftslädchen. “Geben und Nehmen” ist unser Motto. Ideen und Initiativen auf jeder Seite entwickeln, Probleme anpacken und kreativ werden.
Die finanziellen Hilfen kommen unmittelbar den Menschen zu Gute. Alle Projekte und Initiativen werden eigenverantwortlich geleitet und vom Land Rheinland-Pfalz bzw. dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz – Ruanda unterstützt und mitgetragen. Das Geld wird sinnvoll und dem Verwendungszweck entsprechend eingesetzt. In den vergangenen Jahren ist vieles entstanden und gewachsen. Die aus dieser Zusammenarbeit entstandene “Graswurzelpartnerschaft” ist zu einem gut funktionierenden Netzwerk geworden. Darauf können wir sehr stolz sein.
Die Grundlage unserer Partnerschaft war von Anfang an Vertrauen und Verantwortung. Wir haben unseren Partnern vertraut und sind durch die Wahrnehmung ihrer Verantwortung bestärkt worden. Das Wichtigste aber ist, dass die Christen in Shangi erfahren haben, dass sie nicht alleine sind, dass es Menschen gibt, die an sie denken, die sich mit ihnen freuen und die mit ihnen leiden – gerade auch während und nach den Ereignissen des Genozids von 1 994 und dem Erdbeben im Jahr 2008. Diese Solidarität und dieses Mitleiden haben uns gegenseitig bereichert. Diese entstandene Freundschaft ist es, die von den Christen in Shangi dankbar als Geschenk begriffen und als Hoffnungszeichen für ihr Leben empfunden wird.
Wir sind nicht allein, denn “Turi incuti – Wir sind Freunde”.
von Dorothea Fuchs
http://ruanda.sankt-martin-kaiserslautern.de →
Wir laden Sie herzlich ein zum Familiengottesdienst am Sonntag der Weltmission, den 28.10.2012, um 10.00 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst informieren wir in der Martinskirche bei einer Tasse Kaffee oder Tee über unsere Partnerschaften mit Ruanda und Uruguay.
Wir laden Sie herzlich ein, am Sonntag, 02. September 2012, zum Festgottesdienst um 10.00 Uhr in die Martinskirche nach Kaiserslautern. Seien Sie dabei, wenn unsere 35. Martinskerwe feierlich eröffnet wird und treffen Sie alte Bekannte oder lernen Sie neue Freunde kennen. Wir bieten Ihnen ein kunterbuntes Unterhaltungsprogramm, eine internationale Küche und interessante Angebote rund um die Martinskirche – natürlich können Sie auch unseren Ruandakaffee kosten und eine Packung mit nach Hause nehmen. Bringen Sie ihre Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte mit – für jeden ist etwas dabei, egal ob groß oder klein! Wir freuen uns, Sie zu unserem Kirchweihfest begrüßen zu dürfen.
“Nach einem Bericht der Vereinten Nationen friert Deutschland seine Budgethilfe ein – aber rheinland-pfälzische Projekte laufen weiter. […] Rheinland-pfälzische Projekte in Ruanda sind nicht betroffen, versichert das Innenministerium in Mainz mit Verweis auch auf die Graswurzelpartnerschaft, direkten Hilfen der Menschen vor Ort. Uwe Mayer, der das Koordinationsbüro der Partnerschaft in Kigali leitet, erklärt: „Unsere Projekte laufen normal weiter.“ Von der Krise in Nord-Kivu bekomme man in Kigali nichts mit: „Einzig die Flüchtlingslager sind offen sichtbar und wachsen täglich. Die Lage hier in Ruanda ist aber weiterhin ruhig und die Sicherheit nicht beeinträchtigt.“ Selbstverständlich beobachte das Büro die Lage aufmerksam und stehe in Kontakt mit der deutschen Botschaft. […]” weiterlesen →

Weihbischof Otto Georgens wird vom 5. bis 13. Juli erstmals die Speyerer Partnerdiözese in Ruanda, Cyangugu, besuchen. Der Weihbischof folgt einer Einladung von Bischof Jean Damascène Bimenyimana, der bereits mehrfach in Speyer zu Gast war, zuletzt beim Domweihjubiläum 2011… weiterlesen →
Quelle: http://bistum-speyer.de