Neue Partnerschaft

Nach einer Ruanda-Reise im Jahr 2012 ist es nun gelungen eine Partnerschaft zwischen der Katholischen Hochschulgemeinde Kaiserslautern und der Hochschulgemeinde am KIST in Kigali ins Leben zu berufen.

Am Mittwoch, 29. Mai 2013, wird die Partnerschaftserklärung in der Katholischen Hochschulgemeinde Kaiserslautern unterzeichnet werden. Die Feierlichkeit beginnt um 19.15 Uhr mit einem Gottesdienst mit Bischof Jean Damascene aus Cyangugu und Erzbischof Thaddée aus Kigali in der KHG. Anschließend wird die Partnerschaftserklärung unterzeichnet. Danach können sich die Bischöfe einen Eindruck von der Universität und dem Studium der Studenten machen. Im Anschluss sind alle zu einem gemeinsamen Abendessen mit deutschen und ruandischen Spezialitäten eingeladen.

Im Sommer 2014 ist die erste Begegnungsreise für deutsche Studierende nach Ruanda geplant.

Salle Polyvalente

Im Jahr 2008 beschädigte ein Erdbeben den Gemeindesaal unserer Partnergemeinde in Shangi/Ruanda. Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung konnte der „Salle Polyvalente“ nun wieder aufgebaut werden.

Der 1. Bauabschnitt umfasste die Errichtung von Gruppenräumen, Sanitäranlagen, Küche und ein kleines Erste-Hilfe-Zentrum. Der 2. Bauabschnitt konnte nun auch in Angriff genommen werden, zwei Versammlungsräume und ein kleiner Verkaufsraum können errichtet werden – Dank Ihrer Spenden.

Salle Polyvalente
Salle Polyvalente

Rückblick: 30 Jahre Partnerschaft

von Gisela Rick

Die Pfarrei St. Martin entschloss sich im November 1983, einen Blick über den Tellerrand zu werfen: Wie sieht das Leben von Menschen in anderen Teilen unserer Erde aus? Können wir etwas von ihnen lernen? Brauchen sie unsere Hilfe?

Aus Speyer erfuhren wir von der Partnerschaft zwischen den beiden Diözesen Speyer und Cyangugu in Ruanda. Zu diesem Land im Herzen Afrikas hatte Deutschland schon um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert eine enge Beziehung: Ruanda hatte zu Deutsch-Ostafrika gehört. Dem Ort Ischangi, dem heutigen Shangi, kam schon damals eine besondere Bedeutung zu. Die Gemeinde St. Martin entschloss sich also zu einer Partnerschaft mit dem traditionsreichen Ort. Der Motor des Unternehmens war von Anfang an Pfarrer Norbert Kaiser.

Shangi - St. MartinUnvergessen ist der erste Partnerschaftsgottesdienst, in dem mit einer Brücke aus wackelnden Kisten die Risiken des Vorhabens verdeutlicht wurden. Wie die Brücke halten? Es gab die ersten Schreibkontakte und Brieffreundschaften entstanden. In einem Fall hat diese Verbundenheit per Brief bis heute gehalten. 30 Jahre Treue! Auch von Partnerpfarrer Thaddée Ngirinshuti erhielten wir ausführliche Berichte. Die Aktenordner mit Korrespondenz füllten sich; das Leben der Menschen in Shangi trat plastisch hervor. Wir erfuhren von ihren Bedürfnissen, von dem Mangel, den sie litten, und von großen Hoffnungen, die sie auf uns setzten. So kam es zu Hilfsgütersendungen von beträchtlichem Ausmaß: Nähmaschinen, Medikamente, Kleidung, Einrichtungsgegenstände aus aufgelösten Arztpraxen, sakrale Gegenstände, Rollstühle…

Engagierte Christen der Martinsgemeinde stellten sich in den Dienst dieser Partnerschaft und machten sie zu ihrer Sache. Dabei fanden wir die Unterstützung der Firma Pfaff und des Innenministeriums in Mainz sowie der Bundeswehr, die besondere Transporte per Militärmaschine übernahm. Eine Besonderheit war, dass es seit 1984 in Kaiserslautern 14 ruandische Studenten gab – darunter eine Studentin aus Shangi! – die in der Pfarrei St. Martin ein Stück Heimat fanden und die sich in unser Leben integrierten.

Im Jahr 1985 traten zwei Ereignisse ein, die für unsere Partnerschaft von Bedeutung waren: zum einen der Besuch von Bischof Thaddée Ntihinyurwa (dem heutigen Erzbischof von Kigali) und zum anderen die Reise einer kleinen Gruppe in die Partnergemeinde unter Leitung von Pfr. Kaiser. Nun konnten wir uns selbst ein Bild machen und nach unserer Rückkehr berichten.

In der Partnergemeinde Shangi, zu der zur damaligen Zeit auch Muyange gehörte, entstanden unterdessen Schulen, Pfarrzentren und Mehrzweckhallen, Kirchen und ein Gesundheitszentrum. Shangi hatte damals sechs Zentralen. Die Spendenbereitschaft unserer Gemeindemitglieder und die Hilfe der rheinland-pfälzischen Landesregierung machten diese Vorhaben möglich. Ein Schülerfonds unterstützte schon bald die Förderung ruandischer Kinder aus bedürftigen Familien, und die Eine-Welt-Gruppe hält mit dem Verkauf fair gehandelter Waren aus Ruanda den Gedanken der Gerechtigkeit und der Verantwortung füreinander lebendig.

Mit Anschubfinanzierungen entstanden in Shangi kleine dynamisch Prozesse, die den Versöhnungsprozess nach dem Genozid vom April 1994 förderten – 8000 Menschen waren in der Partnergemeinde dem Völkermord zum Opfer gefallen. Der Schock saß tief. Seitdem findet in der Martinskirche an jedem Freitag ein Gedenkgottesdienst statt mit einem besonderen Gebet für die Menschen in Ruanda.

Eine neue Katastrophe brach im Jahr 2008 über Shangi herein, als ein starkes Erdbeben große Teile des Ortes zerstörte, auch Schule, Kirche und Gemeindezentrum, die mit unserer Unterstützung errichtet worden waren. Zum zweiten Mal musste wieder ganz von vorn angefangen werden.

Partnerschaft ist keine Einbahnstraße. Partnerschaft ist Geben und Nehmen. Shangi hat eine gute Entwicklung gemacht. Für uns ist die Erfahrung von Gastfreundschaft und Dankbarkeit, von Begeisterungsfähigkeit und Zuneigung eine Bereicherung. Die guten Gedanken der Christen unserer Partnergemeinde begleiten uns.

Heute ist der Staffelstab an die jüngere Generation weiter gegeben worden. Das Internet erleichtert den Austausch. Neue Impulse sind hinzu gekommen (AIDS-Hilfe, Bio-Gas- Anlage, Mühlen- und Seifenprojekt, etc.). Der Ruandakaffee →, den wir trinken, stammt aus einem reinen Geben- und- Nehmen-Projekt: die Kaffee-Bauern vor Ort werden unterstützt, ihre kleinen Parzellen nicht zu verkaufen, sondern sich einer Genossenschaft anzuschließen. So wird dem Landraub vorgebeugt und die Kaffee-Bauern müssen nicht als Tagelöhner auf ihrem eigenen Feld arbeiten. Der Kaffee darf nur im Ehrenamt verkauft werden. Auf Gewinn muss zugunsten der Menschen im Partnerland verzichtet werden.

„Tuli inshuti“ hatte uns Pfarrer Thaddée zugerufen: „Wir sind Freunde“!
Unsere Brücke hat gehalten.

Partnerschaftsjubiläum

Plakat Partnerschaftsjubilaeum 2013

Am Sonntag, 02.Juni 2013, um 10:00 Uhr, laden wir sie herzlich ein, zum Festgottesdienst und anschließendem Essen sowie Beisammensein im Großen Saal des Edith-Stein-Hauses in Kaiserslautern.

Wir feiern 30 Jahre Partnerschaft mit unseren Pfarrgemeinden Shangi und Muyange in Ruanda. Anlässlich dazu erwarten wir vom 28. Mai 2013 bis 06. Juni 2013 eine Delegation aus Ruanda. Bischof Jean Damascène Bimenyimana aus Cyangugu, Erzbishof Thaddée Ntihinyurwa aus Kigali und der Pfarrer Gustavo Rebón aus Villa Rodriguez in Uruguay sind unter unseren Gästen.

Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie mit, damit es ein schönes unvergessenes Fest wird und unsere Partnerschaft auch weiterhin eine Zukunft hat. Partnerschaft kann nur gelingen, wenn Begegnung stattfinden kann, wenn Freundschaften immer wieder erneuert und weitergegeben werden.

„Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen“, sagte der Fuchs. „Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich.“ – „Ich bin für meine Rose verantwortlich.“, wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.“ (aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry)

Mit einem „5 Euro – Wertgutschein“ tragen Sie zur Finanzierung unseres Festes bei und er kann am Festtag als Essengutschein am Buffet eingelöst werden. Die ruandische Köchin Imaculata mit Ihrem Team „Jambo“ lädt uns auf eine kulinarische Reise nach Ruanda ein. Den Wertgutschein können Sie nach allen Gottesdiensten in der Martinskirche, im Pfarramt St. Martin, in der Roten Apotheke, in der Adlerapotheke, im “ Modehaus Streb“ und bei „Pallmann“ sowie im Weltladen kaufen.

Eine bessere Zukunft für Ruanda

Christine Nkulikiyinka (2. von links) und Andreas Keller (4. von links)

Bei Gedenkgottesdienst mit Botschafterin Christine Nkulikiyinka und Innenminister Roger Lewentz an Völkermord erinnert.

„Wir wollen das Geschehene nicht vergessen und bewusst an den schrecklichen Genozid erinnern. Wir wollen aus der Tragödie Lehren ziehen und für Ruanda eine bessere Zukunft aufbauen.“ Das hat Christine Nkulikiyinka, die ruandische Botschafterin in Deutschland, gestern vor über 200 Besuchern aus ganz Rheinland-Pfalz in der Martinskirche betont. Mit einem bewegenden ökumenischen Gedenkgottesdienst, geleitet von Andreas Keller, Pfarrer der Martinspfarrei, und Klaus Wilhelm, protestantischer Pfarrer an der Berufsbildende Schule II Wirtschaft und Soziales, gedachten ruandische Studierende der Technischen Universität Kaiserslautern und Partnerschaftsgruppierungen von Schulen und Gemeinden der Opfer, den Angehörigen und den Überlebenden des Völkermords. Der begann am 6. April 1994 in dem Land Zentralafrikas. „In hundert Tagen wurden über eine Million unschuldiger Frauen und Männer misshandelt, gefoltert und umgebracht“, erinnerte die Botschafterin an das Massaker. Gedenken bedeute an die Verstorbenen zu denken, aber auch den Mut aufzubringen, seine eigene Geschichte zu beleuchten, Lehren aus ihr zu ziehen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Ruanda sei heute ein stabiles Land, das 10,5 Millionen Menschen ein Zuhause biete. Beeindruckend seien Kraft und Mut, mit denen die Menschen in Ruanda ihr Schicksal in die Hand genommen haben, um für sich und ihre Kinder ein besseres Leben zu gestalten. Christine Nkulikiyinka dankte allen Freunden Ruandas für das Gedenken: „Den Menschen in Ruanda zeigt ihr, ihr seid nicht allein! Das gibt uns zusätzliche Kraft.“

Innenminister Roger Lewentz überbrachte die Grüße von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Er ließ seinen Besuch im vergangenen Jahr anlässlich des 30. Partnerschaftsjubiläums zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda in Kigali Revue passieren, erinnerte an zahlreiche Begegnungen mit jungen Menschen beider Länder. „Sie haben sofort eine gemeinsame Sprache gefunden.“ Der Besuch in einem Verein, in dem Angehörige von Opfern und Tätern gemeinsam ihre Zukunft organisieren, habe gezeigt, dass Versöhnung ohne Vergeben schwierig sei. „Wir müssen alles tun, damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt“, sagte Lewentz. Er plädierte dafür, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen und fortzuführen. „Ruanda ist Teil von Rheinland-Pfalz.“

Pfarrer Andreas Keller erinnerte an seinen Besuch vor zwei Jahren in der Partnergemeinde Shangi. Er zeigte sich von grünen Hügeln und den vielen Kindern Ruandas beeindruckt. Die Pfarrei St. Martin nehme das Wohl der Kinder in den Blick. „Sie brauchen Nahrung, gesundheitliche Betreuung und Schulbildung.“ Kinder träumten von einer friedlichen Welt. Ohne Versöhnung gebe es für die Kinder Ruandas keine Zukunft. Versöhnung sei so notwendig wie Ernährung, Gesundheit und Bildung. Sie setze Vergebung voraus. „Wer nicht vergibt, kann den Kindern derer, die ihm Unrecht taten, nichts Gutes tun“, sagte Keller und verwies auf Vergeben und Verzeihen als Anliegen der Botschaft Jesu Christi.

Die Gedenkfeier und der anschließende Empfang im Edith-Stein-Haus wurden vom Hohenstaufen-Gymnasium, dem Partnerschaftsverein St. Martin, ruandischen Studierenden und der BBS II gestaltet.

von Joachim Schwitalla,
veröffentlicht in: DIE RHEINPFALZ, Nr. 89, 17. April 2013

Gedenkfeier

Am Dienstag, 16. April 2013, um 14:30 Uhr, laden wir Sie ein, zum Gedenken an den Genozid in Ruanda →

Die Gedenkfeier, veranstaltet vom Land Rheinland-Pfalz und dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz – Ruanda, findet als ökumenischer Gottesdienst in der Martinskirche statt. Ganz besonders freuen wir uns auf den Besuch der ruandischen Botschafterin, Christine Nkulikiyinka →

Wir haben den Hunger satt!

Wir laden Sie herzlich ein, am Sonntag, 17. März 2013, um 10.00 Uhr, zum Gottesdienst in die Martinskirche nach Kaiserslautern.

Hunger – Thema unseres Gottesdienstes und der MISEREOR-Fastenaktion 2013.

Hunger ist nicht in erster Linie eine Frage der ausreichenden Nahrungsmittelproduktion, sondern eine Frage von Chancen und gerechten Rahmenbedingungen.

Wer Hunger besiegen will, muss den Menschen die Möglichkeit geben, Nahrungsmittel zu kaufen oder selbst zu erzeugen. Widersprüchlich erscheint, dass Hunger gerade unter Landarbeiter- und Bauernfamilien besonders verbreitet ist.

Die Ursachen für Hunger sind vielfältig: Vielen Menschen wird der Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen wie Acker- und Weideland oder Wasser verwehrt. Andere verlieren ihre Lebensgrundlage, weil Böden unfruchtbar werden und Wasserquellen versiegen, weil Pflanzen- und Tierarten verschwinden oder weil ihnen traditionelle Nutzungsrechte und lokale Märkte streitig gemacht werden.

Großer Einfluss internationaler Politik

Die Situation vieler Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern wird intensiv durch die nationale und internationale Politik bestimmt. Besonders großen Einfluss hatten: die Intensivierung der Landwirtschaft (in früheren Jahrzehnten durch die Grüne Revolution, aktuell durch die „Gen-Revolution“); die Ermöglichung der Patentierung von Saatgut; die undifferenzierte Liberalisierung des weltweiten Agrarhandels.

Viele dieser Entwicklungen und veränderten Rahmenbedingungen gingen zu Lasten der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Dabei sind es gerade die Kleinbauern, die maßgeblich zur Produktion von Grundnahrungsmitteln beitragen. …“ weiterlesen → (Text: MISEREOR)

Fairer Handel macht stark

Wir können diese Rahmenbedingungen ändern und kleinbäuerliche Betriebe und ihre Familien stärken.

Die Pfarrei St. Martin in Kaiserslautern und unsere ruandischen Partner haben zusammen mit dem Bistum Speyer, dem Land Rheinland-Pfalz und dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda sowie mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN im Jahr 2011 einen fair gehandelten Partnerschaftskaffee initiiert.

Unsere Partner schenken uns qualitativ hervorragende Kaffeebohnen und wir leisten durch unseren Kaffeegenuss einen Beitrag für eine zukunftsfähige Entwicklung der kleinbäuerlichen Betriebe unseres Partner­bistums.

Der Kaffee stammt von der Kooperative Kopakama aus der Region unserer Partnergemeinden in Shangi und Muyange im Bistum Cyangugu im Südwesten Ruandas. Viele Menschen aus der Region haben dort Arbeit gefunden.

Der Kooperative Kopakama haben sich zurzeit über 800 Kleinbauern angeschlossen. Die Kooperative ist Mitglied bei “Misozi-Union”, einer Marketing- und Exportorganisation bestehend aus acht unabhängigen Kaffeekooperativen. Insgesamt vereint die Organisation 7000 Kaffeebauern und übernimmt die Qualitätskontrolle, die Vermarktung sowie den Export für ihre Mitglieder.

Als Importorganisation unter Ausschaltung des profitorientierten Zwischenhandels fördert “El Puente” Kleinbetriebe und Genossenschaften in Entwicklungsländern durch die Vorfinanzierung ihrer Lieferung. Unserer Partner erhalten über “El Puente” garantierte Preise und langfristige Handelsperspektiven.

Das “Regionale Fair-Handleszentrum Rheinland” (RFZ) bringt diesen Kaffee zu unserer Rösterei “KFE Kaffee” nach Landau in der Pfalz.

Kaffee fair genießen

Am 17. März 2013, nach dem Gottesdienst, um 10.00 Uhr, laden wir Sie herzlich auf eine Tasse Ruandakaffee in das Bistumshaus in die Klosterstraße (ggü. Edith-Stein-Haus und Pfarrzentrum) nach Kaiserslautern ein. Sie können unseren Partnerschaftskaffee fair genießen und gerne auch eine Packung mit nach Hause nehmen.

Weitere Infos rund um unseren Ruandakaffee finden unter http://ruandakaffee.de →

MISEREOR Fastenaktion 2013
MISEREOR Fastenaktion 2013

2013 − viele runde Gedenktage

Im Juni 2013 werden es 30 Jahre sein, seitdem die Pfarreien Shangi und Muyange in Ruanda und die Kirchengemeinde St. Martin in Kaiserslautern eine intensive Partnerschaft miteinander pflegen. Ein Grund zum feiern!

Die Jubiläumsfeiern finden in Ruanda und Kaiserslautern statt; am 02. Juni 2013 in St. Martin mit Gästen aus Ruanda und im Juli/August 2013 in Shangi und Muyange mit Gästen aus Kaiserslautern.

Im Jahr 2013 kann die Welt und Deutschland auf noch viele weitere Fest- und Gedenktage blicken, die Redaktion der Kirchenzeitung „der Pilger“ im Bistum Speyer hat sie zusammengefasst…

zum Pilger-Artikel →

Jahresrückblick 2012

Hochzeit in Ruanda und Abschied aus Kaiserslautern

Das Jahr 2012 begann mit einer freudigen Nachricht, Agnes Mujawamariya, ruandische Studentin in Kaiserslautern und Mitglied unseres AK Weltkirche, hatte in Ruanda ihren Emmanuel Hategekimana geheiratet. Nachdem sie ihr Studium in Kaiserslautern erfolgreich beendet hatte, kehrte sie im Oktober diesen Jahres zurück in ihre Heimat nach Ruanda. Agnes Mujawamariya stammt aus unserer Partnergemeinde Shangi. Wir wünschen ihr alles Gute und freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr, zum 30. Partnerschaftsjubiläum in Ruanda.

Wir haben eine Vision

Die Kirche Christi soll sein…
eine Kirche des Verstehens und Mitfühlens, des Mitdenkens, des Mitfreuens und Mitleidens, eine Kirche, die mit den Menschen lacht und mit den Menschen weint. Eine Kirche der nichts fremd ist und die nicht fremd tut, eine menschliche Kirche, eine Kirche für uns…
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“Menschenwürdig leben – Kindern eine Zukunft!”

– unter diesem Motto stand im März die diesjährige Misereror Fastenaktion →. Die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen in den südlichen Megastädten dieser Welt sollten dabei in den Blickpunkt gerückt werden. Das katholische Hilfswerk Misereor, das Bistum Speyer, der BDKJ und die Pfarrei St. Martin luden anlässlich der Eröffnung der bundesweiten Misereor-Jugendaktion → zu einem “Fest der Einen Welt” und zum Solidaritätslauf → nach Kaiserslautern ein. Die Cage People → Ausstellung stand hierbei im Mittelpunkt der Aktion und insgesamt wurden 8.093,46 EUR gespendet. Ein tolles Ergebnis!

Weihnachten in Ruanda

Ruanda Weihnachten

Liebe Freunde,

Dorothea hat mich gebeten zu erzählen wie wir Weihnachten feiern.

Nun wie soll ich das schreiben. Wir haben keinen Weihnachtsbaum und Adventskränze. Unser tägliches Leben ist immer gleich. Aber in unseren Herzen sind wir so wie ihr.

Wir treffen uns in den Häusern mit der ganzen Familie und Freunden zünden eine Kerze an, ziehen unsere besten Kleider an und erzählen und teilen was wir haben. Mitten in der Nacht gehen wir zusammen in die Messe um den Geburtstag Jesu zu feiern. Auf dem Weg singen und trommeln wir, damit sich Maria freut und uns hört. Sie ist nicht allein.

Weihnachten ist für mich…
Dank Euch habe ich eine gute Ausbildung, ein kleines bescheidenes Häuschen, eine Arbeit, eine gute Frau und 3 gesunde Kinder – ist das nicht Weihnachten?

Es ist schön Freunde zu haben über alle Grenzen hinweg. Verbunden mit unserem Glauben denken wir aneinander, beten gemeinsam, teilen ein Stück Leben. Das ist Weihnachten.

Herzliche Grüße und feste Umarmung.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen,
Charles Kabayire